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Blut-Hirn-Schranke
Die Blut-Hirn-Schranke, auch Blut-Gehirn-Schranke genannt, ist eine Barriere zwischen dem Zentralnervensystem und dem Blutkreislauf.
Sie dient dazu, die Milieubedingungen im Gehirn aufrecht zu erhalten und sie von denen des Blutes abzugrenzen.
Durch den speziellen Aufbau der Gefäßwand der Blutgefäße im Gehirn können fast keine polaren Substanzen aus dem Blut in das Hirngewebe eindringen.
Dies dient dem Schutz des Gehirns vor im Blut zirkulierenden Krankheitserregern und Toxinen, schwankenden Bedingungen und Botenmolekülen des Blutes.
Fettlösliche Eindringliche
Substanzen wie Alkohol, Nikotin, LSD, MDMA, Heroin, Narkosegase usw. können diese Schranke überwinden, weil sie fettlöslich sind.
Wasserlösliche brauchen "Schlepper"
Wasserlösliche Stoffe müssen über die Transportsysteme der Endothelzellen in das Gehirn geschleust werden.
Die Blut-Hirn-Schranke kann bei Entzündungen, Durchblutungsstörungen und verschiedenen Erkrankungen gestört oder geschädigt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blut-Hirn-Schranke
Dopamin
Dopamin kann diese Schranke nicht durchqueren.
Es gibt dadurch heute noch keine Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung des Parkinson-Syndroms (Mangel an Dopamin im Gehrin).
Bei der Therapie von Morbus Parkinson werden z.B. L-Dopa (Levodopa, eine Vorstufe des Dopamins) verabreicht.
Diesen ist es – im Gegensatz zum Dopamin selbst – möglich, die Blut-Hirn-Schranke zu durchqueren.
Parkinson bekannte Personen
Ottfried Fischer (Bulle von Tölz)
Papst Johannes Paul II.
Muhammad Ali (Box-Legende)
Michael J. Fox (Schauspieler)
Peter Hoffman (Opernsänger)
Adolf Hitler (politische Figur)
Salvador Dalí (Künstler)
Forscher züchten künstliche Blut-Hirn-Schranke
Grenzkontrolle im Gehirn: Die so genannte Blut-Hirn-Schranke verhindert die Passage einiger Stoffe. Für die Behandlung von Hirn-Krankheiten müssen Mediziner diese Grenzkontrolle allerdings austricksen. Ein neuer Test ermöglicht es ihnen jetzt, ohne Tierversuche zu ermitteln, welche Stoffe wie passieren können.
http://www.mednet.at/news/medartikel.asp?id=2991
Parkinson Prognose
Seit Einführung der L-Dopa-Therapie ähnelt die Mortalität der der Normalbevölkerung. Der tremor-dominante Typ hat die beste Prognose. Der Tod tritt in den meisten Fällen durch interkurrente Infektionen, kardiale und respiratorische Insuffizienz ein.
http://www.akh-consilium.at/daten/parkinson.htm
