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Blutalkoholgehalt Widmark-Formel


Die Frage ... beantwortet Schützhofer mit einer Rechung nach der Widmark-Formel, die auch von Gerichten herangezogen wird: Bei einem schlanken, rund 80 Kilogramm schweren Mann, ergeben sieben Krügerl Bier innerhalb von fünf Stunden 1,78 Promille.

... ein bekannter Ernährungsexperte, der nicht namentlich genannt werden wollte, davon aus, dass der Kärntner Landeshauptmann eine Menge zu sich genommen haben muss, die umgerechnet zehn doppelten Schnäpsen entsprechen würde, um auf den Wert von 1,8 Promille zu kommen. Normalerweise würden bei einem solchen Wert die Leute beim Gehen schon schwanken, zeigte sich der Experte überzeugt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blutalkoholkonzentration

Quellen:
http://derstandard.at/?url=/?id=1220460895232
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/422766/index.do

Die verspätete Bekanntgabe dieses Befundes verwundert aus zwei Gründen:
1. dürfte dies der am schnellsten verfügbare Befund des ganzen Unfalls gewesen sein. Der Alkoholgehalt im Blut kann binnen weniger Minuten festgestellt werden. Hätte es Alkohol im Blut gegeben, wäre dies eher die erste Information gewesen, die man veröffentlicht hätte. Warum sie statt dessen erst jetzt öffentlich wird, ist ein Rätsel.
2. gibt dies der ganzen bisherigen, angeblich so "abgeschlossenen" und "feststehenden" Unfallanalyse eine ganz andere Richtung.
http://info.kopp-verlag.de/news/ente-im-phaeton-kleid-medien...

Im Zuge der Obduktion am Gerichtsmedizinischen Institut der Universität Graz wurden Haiders Leichnam über Auftrag des zuständigen Staatsanwaltes Mag. Bernhard Kaplaner "verschiedene Körperflüssigkeiten und Organteile entnommen", die einer separaten Untersuchung zugeführt wurden.

Ein erstes Ergebnis belegt nun, dass Jörg Haider zum Unfallzeitpunkt stark alkoholisiert und somit fahruntüchtig gewesen ist.

Die Obduktion hatte am Samstag von 17 bis 21.30 in Graz im
Anschluss an eine röntgenologische Untersuchung stattgefunden und wurde von den renommierten Top-Medizinern Dr. Kathrin Yen und Dr. Peter Grabuschnig in Anwesenheit des zuständigen Staatsanwaltes vorgenommen.
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_200810...

Wie Details aus dem Obduktionsbericht der Grazer Gerichtsmedizin nach außen drangen, obwohl die Ergebnisse ausschließlich an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt gehen sollten, ist Staatsanwalt Helmut Jamnig ein Rätsel: „Von uns kommt das jedenfalls nicht."

Auch die Chefin der Grazer Gerichtsmedizin, Kathrin Yen, die gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Peter Grabuschnigg, dem Staatsanwalt Bernhard Kaplaner und zwei Polizisten bei der Obduktion anwesend war, schließt sicher aus, dass "jemand von unserem Haus etwas weitergegeben hat". Bei tödlichen Unfällen mit unerklärter Ursache sei es "normal" abzutesten, ob der Lenker Schlafmittel, Alkohol oder andere Drogen genommen habe.
http://derstandard.at/Text/?id=1220460873664

Eine verlässliche Methode hingegen ist die Bestimmung des Alkoholgehaltes im Glaskörper des Auges, weil dieses vor Bakterienkontamination geschützt ist.
...ist es nicht zulässig, den Vorwurf einer Alkoholisierung rein aufgrund von Blutalkoholmessungen zu erheben.
http://diepresse.com/home/meinung/gespraechsstoff/424236/ind...

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