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Was ist als Geld anzusehen und was nicht?


Benjamin Franksen schreibt zur Frage "Was ist als Geld anzusehen und was nicht?" (Auszug)

Das ist offensichtlich nicht zuletzt eine Frage der ökonomischen

Weltanschauung (in Punkto Geld). Ich kenne dazu im wesentlichen drei
theoretische Positionen:

(a) Der funktional-tauschtheoretische Standpunkt

(Klassik und Neoklassik, aber auch Gesell)

Geld ist, was immer als universelles(!) Tausch- und Zahlungsmittel *tatsächlich* verwendet wird, unabhängig von seiner sonstigen Beschaffenheit.

(b) Der staatlich-rechtliche Standpunkt

Geld ist das, was der Staat (bzw. ein öffentliches Organ wie die ZB) als gesetzliches Zahlungsmittel bestimmt und in Umlauf bringt. Eine Variante ist die Vorstellung, dass immer das als Geld anzusehen ist, was der Staat für Steuerzahlungen akzeptiert.

(c) Der deckungs-theoretische Standpunkt

(Heinsohn und Steiger)
Geld ist ein verbrieftes Anrecht auf Eigentum, das durch Belastung von Eigentum in Form von Kredit in Umlauf kommt. Die Deckung durch das Eigentum des Gläubigers muss dabei nicht notwendig von jedermann einlösbar sein (wie bei unserem heutigen ZB-Geld).

Je nach Definition zählen Giroguthaben (jederzeit fällige, d.h. in Bargeld umwandelbare Guthaben) bei Geschäftsbanken als Geld oder auch nicht.

Quelle & ganzer Artikel:
Die leidige Buchgelddebatte (Benjamin Franksen, Nov. 2000)
http://www.dieterb.de/newmoney/texte/Bens_Zusammenfassung.htm

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