You are hereEin Prozent

Ein Prozent


Eine Gruppe von in Frankfurt Tätigen oder Wohnenden hat sich vorgenommen, die Lebensqualität dieser Stadt auf ungewöhnliche Weise zu verbessern. Insbesondere soll dabei die Kriminalität dieser Stadt um etwa 20 Prozent abgesenkt werden. Die ungewöhnliche Art, wie dies erreicht werden soll, besteht in einer Gruppe von 100 Personen, die unter einem Dach die Fortgeschrittenen-Techniken zur Transzendentalen Meditation (TM), nämlich das sogenannte TM-Sidhi-Programm ausüben und dadurch ein Feld von so hoher Ordnung erzeugen, daß auch die Gehirne der Menschen, die sich in diesem Feld befinden, geordneter funktionieren.

Der Kollektiv-Effekt dieser geistigen Techniken ist bestens erforscht und nachgewiesen. Ihnen in Ruhe zu erklären, daß dies nicht die verrückte Idee einiger Spinner ist, sondern die Technologie der Zukunft, brauchte eigentlich anderthalb Stunden und nicht die 15 Minuten, die mir hier nur zur Verfügung stehen.

1965 hatte Maharishi Mahesh Yogi, der Begründer der Transzendentalen Meditation, geäußert:


"Wenn zehn Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung meditieren, ist kein Krieg mehr möglich."

1974 wurde erstmals ein Kollektiveffekt der Transzendentalen Meditation beobachtet. Physiker und Chemiker hatten den Maharishi darauf aufmerksam gemacht, daß es in der Natur bereits bei 1% Feld-Effekte gibt, nicht erst bei 10%. Damals zeigte sich, daß bereits 1% der Bevölkerung, die regelmäßig Transzendentale Meditation ausüben, die Kriminalitätsrate in einer Stadt von etwa 25.000 Einwohnern um ca. 8 % senken können – gegen einen Anstieg von 8% im USA-weiten Umfeld.

1975, als nach einer bekannten Fernsehshow mit 5 Millionen Zuschauern, bei der nur bekannte Persönlichkeiten auftraten, die Transzendentale Meditation ausübten - der Showmaster Merv Griffin inklusive, begannen 40.000 Menschen jeden Monat in den USA mit dieser Meditation. 1975 sank zum erstenmal die Kriminalitätsrate in den USA ab – damals eine Weltnachricht.

Eine retrospektive Studie an allen 256 Großstädten der USA zeigte, daß die Kriminalitätsrate nur dann abgesunken war, wenn die Zahl der Meditierenden einen Wert von etwa 1% erreicht hatte. In den anderen Städten war sie wie gewohnt angestiegen.

Es bestand auch ein Zusammenhang zwischen der Zahl der Meditierenden und dem Prozentsatz, mit dem die Kriminalität abgenommen hatte, d.h. je höher der Prozentsatz der Meditierenden, umso mehr war die Kriminalität abgesunken.

Die Studie hatte einen Nachteil: sie war nachträglich erstellt worden.

Da man auf diese Weise auch einen Zusammenhang zwischen dem Kranichflug und der Zahl der Arbeitslosen ermitteln kann, verschwand diese Studie, die von einem Physiker erstellt worden war, in der Versenkung.

Statt dessen wurden in der Zukunft einige sogenannte prospektive Studien erstellt: In einigen Vorstädten der USA wurden Parameter der Lebensqualität ermittelt und dann aktiv die Zahl der TM-Meditierenden erhöht, mit dem Ziel, die Veränderung dieser Parameter durch die Meditierenden zu überprüfen. Dabei konnte tatsächlich der sogenannte 1%-Effekt verifiziert werden. Nicht nur die Kriminalitätsrate sank ab dieser Schwelle, sondern auch die Zahl der Verkehrstoten und die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen.

Damit Sie an dieser Stelle nicht schon abschalten, möchte ich erwähnen, daß 1975 Nobelpreisträger der Physik wie Brian Josephson, Cambridge oder der Chemie wie Prigogine, Belgien, mit Maharishi Mahesh Yogi diesen Effekt diskutierten und keinerlei Probleme mit so einem Phänomen hatten. Etwas näher wird Ihnen vielleicht ein deutscher Physiker stehen: Ebenfalls 1975 wurde ich als Leiter des damaligen Frankfurter TM-Zentrums vom deutschen Fernsehen interviewt. Was wir den Journalisten zu erzählen hatten, war so ungewöhnlich, daß sie die geplante Sendung über Meditation völlig abänderten. Die Sendung bestand nun in einem Interview des deutschen Physikers und Friedensforschers Carl Friedrich von Weizsäcker, den sie über alles befragten, was sie von uns gehört hatten. C.F. von Weizsäcker verteidigte uns auf allen Ebenen, obwohl er mit Transzendentaler Meditation persönlich nichts am Hut hat.

Zuletzt fragten die Journalisten: "Die TM-Leute sagen, daß man mit Meditation den Weltfrieden erzeugen könnte. Was halten Sie davon?" Zum Erstaunen der Journalisten antwortete C.F. von Weizsäcker: " Ja, das glaube ich auch".

Ich möchte Ihnen ein kleines Beispiel aus der Physik geben, wo man einen solchen 1%-Effekt beobachten kann.

In einem Eisenstab sind alle Eisenatome eigentlich kleine Magneten. Ihren Nord- und Südpole sind jedoch so ungeordnet gedreht, daß kein kollektiver Magneteffekt an dem Stab sichtbar wird. Wie viele Eisenatome müssen nun mit ihrem Südpol auf die eine Seite und mit dem Nordpol auf die andere Seite des Stabes zeigen, damit aus dem Stab ein Magnet wird? - es sind erstaunlicherweise nur etwa 1%.

Das Feld wird durch die geordnete Anordnung der wenigen Eisenatome hervorgerufen. Eine Reihe der ungeordneten Eisenatome werden in dem nun entstandenen Magnetfeld ebenfalls ausgerichtet.

Doch wie sollte dies mit den Meditierenden funktionieren? - Während der Transzendentalen Meditation werden die Gehirnwellen in hohem Maße geordnet. Normalerweise sind die beiden Gehirnhälften in sehr verschiedener Weise tätig. Das äußert sich darin, daß auch die Gehirnwellen links und rechts sehr verschieden ausfallen. Wenn man auch nur die Augen schließt und damit etwas Ruhe erzeugt, gleichen sich wenigstens am Hinterkopf die Schlagzahlen (Frequenzen) der Hirnwellen links und rechts an: das Phänomen der sogenannten Synchronisation. Während der Ausübung der Transzendentalen Meditation breitet sich diese Synchronisation über das gesamte Gehirn aus. Zusätzlich tritt ein weiterer Ordnungseffekt ein: die Gehirnwellen links und rechts gleichen sich nicht nur in den Frequenzen, sondern auch in der Phase an - Wellental über Wellental, Wellenberg über Wellenberg. Dieser Effekt wird Kohärenz genannt. Weder Synchronisation noch Kohärenz sind mit bloßen Auge sichtbar. Es braucht Computerprogramme, um sie darzustellen. Nichtsdestoweniger ist dies auch im öffentlichen Fernsehen möglich und geschah nach der Wende durch eine engagierte Journalistin aus der ehemaligen DDR. Diese hatte die Transzendentale Meditation erlernt und wollte den Effekt persönlich demonstrieren, was ihr auch gelang. Die zunehmende Kohärenz wurde auf einer Grafik mit einem Gehirn-Schema durch eine gelbe Farbe sichtbar, die sich über weite Teile ihres Gehirns ausbreitete.

Von den Physikern, die sich mit dem Phänomen des 1%-Effektes befaßten, ist diese Kohärenz der Gehirnwellen als Ursache für den 1%-Effekt angesehen worden. Es wird angenommen, daß eine genügende Anzahl von Menschen, die solche kohärenten Wellen produzieren, ein Feld von Kohärenz erzeugen, das einem Magnetfeld vergleichbar ist. Ähnlich wie in einem Magnetfeld weitere Atome in Nord-Süd-Richtung des Magneten ausgerichtet werden, nimmt man an, daß die Gehirne der Menschen, die sich in diesem Feld bewegen, geordneter funktionieren.

Da 1% der Bevölkerung noch eine hohe Zahl darstellen, suchte der Weise - sprich Maharishi Mahesh Yogi - nach Mitteln, diesen Prozentsatz weiter abzusenken. Er fand ihn in dem TM-Sidhi-Programm, bei dem uralte Techniken aus dem Yoga verwendet werden. Tatsächlich konnte damit der erforderliche Prozentsatz auf „Quadratwurzel aus 1%“ der Bevölkerung abgesenkt werden. Der Nachteil bestand darin, daß diese sehr kleine Anzahl von Leuten nunmehr das mentale Programm gleichzeitig unter einem Dach ausführen mußte.

Obwohl auch diese Zahl in einer Reihe von Untersuchungen sehr gut bewiesen werden konnte, reagierte niemand in der Politik. Der Gedanke, daß so wenige Menschen einen so großen positiven Einfluß ausüben könnten, war dem normalen gesunden Menschenverstand einfach zu ferne.

1993 wurde deshalb in Washington eine riesige öffentliche Studie durchgeführt, um den Effekt zu demonstrieren. Ein Physiker leitete die Studie, der stellvertretende Polizeipräsident von

Washington lieferte die Daten. 14 Tage lang sollten 4000 Personen das TM-Sidhi-Programm ausüben. Sie versammelten sich vor Beginn der Studien der Verfassungshalle, einen Steinwurf vom Weißen Haus entfernt. Der Studienleiter kündigte die Versuchsanordnung an, Presse und Fernsehen waren anwesend. Es wurde vorausgesagt, daß in den folgenden 14 Tagen die Kriminalität nicht - wie in heißen Sommern sonst - drastisch ansteigen würde, sondern vielmehr sehr deutlich absinken würde. Es wurde nur die Schwerkriminalität einbezogen nämlich Mord, Vergewaltigung und Überfall. Nach 14 Tagen versammelten sich die 4000 erneut in der Verfassungshalle, und die Ergebnisse wurden bekanntgegeben. Die Kriminalität war tatsächlich um 23 Prozent abgesunken gegenüber der aus den letzten fünf Jahren hochgerechneten Steigerung, die entsprechend der Temperatur des sehr heißen Sommers besonders hoch ausgefallen wäre. 1999 wurde diese Studie in der Zeitschrift "Social Indicaters Resaerch" veröffentlicht. Das hat wohl deswegen so lange gedauert, weil die Studie durch viele Hände zur Begutachtung gehen mußte. Um nämlich auszuschließen, daß die ordnungsgemäße Durchführung der Studie später bezweifelt werden könnte, hatte der Studienleiter 27 Experten an verschiedensten Universitäten der USA notariell verpflichtet, für das Studiendesign und die Überprüfung der Ergebnisse geradezustehen. Dementsprechend trägt die obengenannte Veröffentlichung neben den Unterschriften des Studienleiters (des Physikers John Hagelin) und seiner vier Assistenten vom Institute of Science, Technology and Public Policy der Maharishi University of Management in Iowa auch die eines Professors aus dem Center for International Development and Conflict Management der Univerisität von Maryland, einer Professorin des Department of Humanities and Social Sciences der Universität des Districts von Columbia, und die eines Experten der Abteilung Kriminalitätsstatistik- und -Forschung des District of Columbia-Polizei-Departments (also von Washington D.C.). Die Studie liegt hier vor, Sie können sie gerne einsehen.

Eigentlich handelt es sich um eine Weltsensation, doch stimmte leider auch nach dieser Studie noch immer, daß der nachgewiesene Effekt vom normalen „gesunden“ Menschenverstand einfach zu weit entfernt ist.

Im Rahmen der Studie wurde ausgerechnet, daß eine permanente Gruppe von 4000 Ausübenden des TM-Sidhi-Programmes eine dauerhafte Absenkung der Kriminalität um 48 % erzeugen könnte, da sich der Effekt als kumulativ erwiesen hat. Allerdings handelte es sich auch um einen hohen Prozentsatz, nämlich 4000 von 578.000, mehr Einwohner hat Washington nicht.

Näher wird Ihnen eine Studie in England stehen, wo durch eine dauerhafte Gruppe der genannten Experten mit Erreichen des Schwellenwertes (von Quadratwurzel aus 1%) in der Grafschaft Merseyside die Kriminalität im März 1988 abrupt um 13,4% absank und dauerhaft um etwa 40 Prozent unter dem vorausgerechneten Trend blieb. Diese Grafschaft enthält die Millionenstadt Liverpool, die bei hoher Arbeitslosigkeit auch eine hohe Kriminalität aufwies. Es ist festzuhalten daß auch hier die Kriminalität gegen den nationalen Trend in England absank. Leider reicht hier nicht die Zeit, um Ihnen auch diese sensationellen Ergebnisse darzustellen.

Dr. med. Mathias Kossatz,
Institutsleiter
Kennedyallee 35
60596 Frankfurt
Tel. 069-231750

http://www.tm-frankfurt.de/