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Fauteuil


Der Begriff Fauteuil ist in Österreich bekannt, in Deutschland nicht. Dort sollte man nach "Lehnsessel" oder Couch fragen.

Ein Sofa, auch Couch (aus dem engl.) oder Kanapee (von frz. canapé) oder Diwan (arabisches Wort für "Amtszimmer", vom Verb dawwana - "niederschreiben") in Österreich hauptsächlich Bettbank genannt, ist ein gepolstertes Sitz- und Liege-Möbelstück in verschiedenen Designs.

Das erst Ende des 17. Jahrhunderts in unseren Sprachgebrauch übergegangene Fremdwort stammt aus dem Arabischen. Dort bedeutet suffa eine Ruhebank. Es gibt Sofas auch als Kombination von Zweisitzern und Dreisitzern. Das Sofa wird oft für den Mittagsschlaf benutzt. Für Übernachtungen wird ein ausziehbares oder ausklappbares Sofa verwendet. Dabei kann die Liegefläche durch meist einfach zu bedienende Mechanik deutlich vergrößert werden.

Weitere sprachliche oder auch gestalterische Varianten sind das Chaiselongue, das ursprünglich ein erstmals in der Stilepoche des Rokoko angefertigtes, für eine Person vorgesehenes Liegesofa, dessen Sitzfläche wie ein Schemel verlängert ist, meinte. Chaiselongue hat sich aber auch mehr und mehr zum Synonym für Sofa, Couch usw. entwickelt.

Ottomane meint heute häufiger Sitzecke, Eckcouch oder Ecksofa, wobei die Anordnung von Rücken- und Seitenlehnen sehr unterschiedlich gehandhabt wird.

Bekannt ist das Sofa, viel mehr aber noch die beinahe sprichwörtlich gewordene Couch nicht nur als Möbel in privaten Wohnzimmern auf der meist eine Tagesdecke liegt, sondern auch als fester Bestandteil in Behandlungszimmern von analytisch orientierten Psychotherapeuten. Dort sorgt es für eine entspannte Atmosphäre und schafft damit gute Voraussetzungen für die Psychoanalyse. Quelle: wikipedia.de


Fauteuil trifft Frau am Kopf
Jene Frau, die am Donnerstag in Klagenfurt von einem Fauteuil (Übersetzung Deutschland: Sofa) am Kopf getroffen worden war, schwebte am Freitag weiter in akuter Lebensgefahr. Nach Angaben des Landeskrankenhauses Klagenfurt hat die 55-Jährige schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen erlitten.

Ein 23 Jahre alter Klagenfurter war am Nachmittag im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf mit dem Entrümpeln seiner Wohnung im dritten Stock einer Wohnanlage beschäftigt. Da das Stiegenhaus sehr eng ist, beschloss er, diverse Einrichtungsgegenstände aus dem Fenster zu werfen. Um eine Gefährdung von Passanten zu vermeiden, bat er zwei Bekannte, unten den Gehsteig zu sichern.

Ob diese nicht aufgepasst hatten oder der 23-Jährige eine eventuell ausgesprochene Warnung überhört hatte, stand am Freitag noch nicht fest. Jedenfalls verließ eine 55 Jahre alte Frau aus Pörtschach just in jenem Moment die Wohnanlage, als der junge Mann einen etwa 40 Kilogramm schweren gepolsterten Fauteuil aus dem Fenster wuchtete.

Die Folgen für die Frau waren fürchterlich. Sie erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma sowie schwerste Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule. "Wir tun unser Bestes, aber es ist sehr fraglich, ob die Patientin diese Verletzungen überleben wird", sagte der stellvertretende medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Wolfgang Wandschneider, am Nachmittag auf Anfrage der APA. Die Frau wurde in der Nacht auf Freitag stundenlang notoperiert. Danach wurde sie in die Intensivstation gebracht, sie musste künstlich beatmet werden.

Die Polizei ermittelt gegen alle drei Beteiligten wegen fahrlässiger Körperverletzung. Sollte die Frau ihren Verletzungen erliegen, werden sich die drei Männer wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Quelle: kleine.at Mai 2007


Und wie begann der österreichische Bundespräsident dieses Gedenkjahr? Im Jänner mit einer Ansprache vor Historikern des Widerstands. Im Sitzungssaal des Nationalrats. Alles wartete auf das Eintreffen des Staatsoberhauptes. Mit welchem Pomp wäre sein Amtsvorgänger hier eingezogen! Nicht so Heinz Fischer. Plaudernd arbeitete er sich in die erste Sitzreihe vor und setzte sich in den einzigen freien Fauteuil. Es war der Stammsitz von ÖVP-Nationalratspräsident Andreas Khol. Quelle: diepresse.com Mai 2007