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Sonja Kohn, Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Geldwäsche Madoff


Sonja Kohn wurde als Tochter jüdischer Flüchtlinge aus Osteuropa geboren und wuchs in Wien auf. In den 1970er Jahren begann sie, sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Erwin Kohn im Import-Export-Geschäft zu betätigen, was sie auch nach Mailand führte. 1985 übersiedelten sie nach New York, wo sie in der als orthodox geltenden jüdischen Gemeinde Monsey lebten.

In den USA gründeten Sonja Kohn und ihr Mann die US-Fondsgesellschaft Eurovaleur Inc., deren Präsidentin sie ist. Sonja Kohn wurde in New York als “Austria’s woman on Wall Street” bekannt. In den 1990er Jahren kehrte sie nach Wien zurück, wo sie mit Gerhard Randa (Bank Austria) zusammenarbeitete.

Bereits im Jahre 1984 gründete sie die Wiener Bank Medici, an der sie drei Viertel der Anteile hielt und dem Aufsichtsrat vorsteht. Nach dem Madoff-Skandal wurde der Bank 2009 die Konzession entzogen.

Sonja Kohn sitzt weiter im Beirat eines regional orientierten Venture Capital Fund der italienischen Förderbank Finlombarda Gestioni SGR.

Kohn hat zudem einen Beratervertrag mit der Wiener Börse für internationale Börsenkooperationen.

Ende Juni 2009 berichten österreichische Medien, dass die Behörden gegen Sonja Kohn unter anderem im Zusammenhang mit Geldwäsche unklare Zahlungen im Ausmaß von rund 30 Millionen Euro untersuchen.

1999: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (wikipedia)

According to Picard, Sonja Kohn, who headed Bank Medici in Austria, "masterminded a vast illegal scheme" that fed $9.1bn of investors' money to Madoff, starting in the mid-1980s. Picard labelled her conspiracy "the Medici Enterprise" and said Kohn, her relatives and other entities related to her were responsible for 8,000 violations of US racketeering laws.
http://www.guardian.co.uk/business/2010/dec/11/madoff-truste...

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