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Kostenfalle webbilling via Telefon
Neue Online-Gefahr: "webbilling"
Verbraucherzentrale warnt vor Abrechnung per Telefonrechnung
Nach den Dialern ist webbilling die neueste Methode halbseidener Online-Geschäfte. Betreiber von Webseiten lassen sich dabei den Zugang per Telefonrechnung bezahlen. Die Gefahr liegt darin, dass die Betreiber den Zugang oft nur im Abonnement anbieten und somit die Gebühren unabhängig von der tatsächlichen Nutzung berechnen können. Der Hinweis auf die genauen Zahlungskonditionen erfolgt meist im Kleingedruckten und wird von den Kunden leicht überlesen.
Die Verbraucherzentrale Bayern warnt besonders Jugendliche mit Prepaid-Handys. Kunden mit diesen Wertkarten-Mobiltelefonen erhalten keine Rechnung und können somit nicht kontrollieren, welcher Betrag von den Betreibern einer kostenpflichtigen Webseite tatsächlich abgebucht wurde. Diese Homepages zielen meist auf junges und zahlungskräftiges Publikum ab. Bei dem deutschen Mehrwertdienst-Anbieter Wapme-Group liegen die Kosten für einen einmaligen Zugang etwa bei 0,29 bis 19,99 Euro. Gesetzliche Regelungen zum webbilling gibt es bisher nicht.
Im Bereich der Dialer hat die Regulierungsbehörde der deutschen Post und Telekom die Bestimmungen im März 2005 verschärft. Die Zustimmungsfenster für kostenpflichtige Internetverbindungen müssen nun einer einheitlichen Optik entsprechen. Diese neuen Regelungen sind in Deutschland am 16. Juni 2005 in Kraft getreten. Quelle: derstandard.at
