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Michael Moore vs. James Nichols
Richter: Michael Moore hat korrekt gearbeitet
Filmemacher Michael Moore muss für «Bowling for Columbine» keinen Schadenersatz zahlen. Geklagt hatte ein Bruder eines Attentäters von Oklahoma City.
US-Dokumentarfilmer Michael Moore muss für seinen Film «Bowling for Columbine» keinen Schadenersatz an einen Interviewpartner bezahlen.
James Nichols, Bruder des Mitverschwörers des Bombenattentats von Oklahoma City, Terry Nichols, hatte Moore vorgeworfen, dass der ihn in schlechtes Licht gerückt habe. Wegen angeblicher Verleumdung verlangt er 20 Millionen Dollar Schadenersatz. Ein Richter in Detroit verwarf die Klage aber nun, berichteten US-Medien.
Aus Sicht des Richters hatte sich Moore in seiner Dokumentation «Bowling for Columbine» ganz korrekt über den Kläger geäußert. Für den Film, der die Waffengewalt in den USA anprangert, hatte Moore 2002 einen Oscar gewonnen. Quelle: netzzeitung.de
