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Pripjat


April 26, 1986, a catastrophic nuclear accident demolished Chernobyl Unit 4, permanently abandoning over 600 years of continuous habitation and culture around the towns of Chernobyl and Pripyat.

Tschernobyl - 26. April 1986 - Rund 1.700 Menschen sind in Österreich an den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl gestorben oder werden in den nächsten Jahrzehnten noch sterben.

Video Deutsch


http://video.google.de/videoplay?docid=-2825657852636100497
(c) Play Film, Discovery Network

Video - TV Nachrichten Deutschland von 1986


http://www.youtube.com/v/Hv9L53DiQTs

6 Zentimeter tiefer


Wo sind die Folgen von Tschernobyl heute zu finden?

In Österreich 6 Zentimeter unter der Erde.

Cäsium 137 hat eine so genannte "Verlagerungsgeschwindigkeit" von drei Millimeter pro Jahr, das bedeutet, dass es nun je nach Bodenbeschaffenheit bis zu sechs Zentimeter in den Boden "gerutscht" ist. "Aber da ist es noch immer. Messbar"
http://www.salzburg.com/sn/06/04/22/artikel/2009548.html

Österreich - 1.700 Todesopfer

Rund 1.700 Menschen sind in Österreich an den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl gestorben oder werden in den nächsten Jahrzehnten noch sterben.

Das schätzt der britische Atomexperte Ian Fairlie auf Basis von OECD-Daten über die Strahlenbelastung in den Ländern Westeuropas.

http://science.orf.at/science/news/144280

Die radioaktive Wolke erreichte Österreich am Nachmittag des 29. April 1986, weitere stark belastete Luftmassen überquerten das Bundesgebiet am 30. April und am 1. Mai. Am 3., 6. und 7. Mai 1986 wurden weitere Anstiege der Luftradioaktivität verzeichnet. Von den insgesamt etwa 70 PBq Cäsium-137 (1 Peta-Becquerel entspricht 1015 Becquerel), die schätzungsweise in Tschernobyl freigesetzt wurden, sind etwa 1,76 PBq, also etwas mehr als zwei Prozent, in Österreich abgelagert worden. Die mittlere Flächenbelastung Österreichs mit Cäsium-137 betrug etwa 21 kBq/m². Von Jod-131, das sich in der Schilddrüse anlagert, ging in den ersten Wochen die größte Gefahr aus. Diese dauerte aufgrund der kurzen Halbwertszeit des Radionuklids nur wenige Wochen an. In Regengebieten wurden die radioaktiven Substanzen aus der Luft gewaschen und gelangten auf und in den Boden, wo sie so genannte "hot spots" bildeten.

Österreichisches Militär


http://www.bmlv.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=497

Spiegel 19.05.1986, Seite 136-139a
Autoren: K. Franke und H.-P. Martin

Artikel "Das ist ein trauriger Anblick"

SPIEGEL-Interview mit den Atominspektoren Hans Blix und Morris Rosen über Tschernobyl Der Schwede Hans Blix ist Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) in Wien, der Amerikaner Morris Rosen Leiter der Abteilung für Nukleare Sicherheit. *

SPIEGEL: Herr Blix, Herr Rosen, Sie sind die bislang einzigen westlichen Augenzeugen, die den Unfallreaktor von Tschernobyl besichtigen konnten. Was haben Sie gesehen?

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13518480&top=S...

Ein Frühling ohne Freuden


Kein frisches Gemüse, keine frische Milch, keine frische Luft. Die Menschen verkrochen sich bei strahlendem Sonnenschein in ihren ungelüfteten Wohnungen, ernährten sich aus Dosen und aus der Tiefkühltruhe.
http://www.salzburg.com/sn/06/04/20/artikel/2006995.html

Cäsium Karte Österreich


http://gis.umweltbundesamt.at/austria/boden/caesium/Map.faces

Vasily Nesterenko


“Chernobyl wasn’t just a disaster for the world; it was also my own personal disaster of a lifetime. I had lived for nuclear power, but it will always be too
dangerous.”

Profesor Vasily Borisovich Nesterenko

Informative DOSSIER about PROFESSOR VASILY BORISOVICH NESTERENKO, HIS “INSTITUTE OF RADIATION SAFETY, -BELRAD-” and situation in Chernobyl regions.
http://www.scribd.com/doc/96131/Belrad-English

Chernobyl Magnum in Motion


Foto-Essay
http://inmotion.magnumphotos.com/essay/chernobyl

Kinder



"Gefragt nach seinen Weihnachtswünschen guckte uns ein dreijähriger Junge mit seinen großen Augen eines alten Menschen, der viel Leid gesehen hat, an und sagte: „Die Spritzen sollen nicht so weh tun.“ Erst da habe ich angefangen zu verstehen, dass diese Katastrophe noch lange Opfer fordern wird.

http://www.sagen.at/forum/showthread.php?t=461 (page 5)

Zukunft


Donnerstag, 15.06.2006
"Sanft dümpelt das Atomkraftwerk im Hafen"
(Bild: sevmash.ru)
Schwimmendes Atomkraftwerk wird auf Kiel gelegt.
St. Petersburg. Die russische Atomenergiebehörde hat bei einer Werft in Severodwinsk das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt in Auftrag gegeben. Derartige Mini-AKWs sollen abgelegene Polarstädte versorgen.
http://www.aktuell.ru/russland/wirtschaft/schwimmendes_atomkraftwerk_wir...

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