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Tausend Mark Sperre


Die Tausend-Mark-Sperre war eine wirtschaftliche Sanktionsmaßnahme, die am 27. Mai 1933 von der deutschen Reichsregierung gegen Österreich verhängt worden war. Deutsche Staatsbürger mussten fortan vor Antritt einer Reise nach Österreich eine Gebühr von 1.000 Reichsmark zahlen.

Ziel war die Schwächung der österreichischen Wirtschaft, die schon zu dieser Zeit stark vom Tourismus abhängig war. Durch die Maßnahme sollte der Sturz der Regierung von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß herbeigeführt werden. Auslöser der Maßnahme war die Ausweisung des bayerischen Justizministers Hans Frank aus Österreich.

Die finanzielle Hürde erwies sich als wirksam. Die Nächtigungszahlen sanken von 19,9 Mio. im Jahr 1932 auf 16,5 Mio. im darauf folgenden Jahr. Der Tiefpunkt war im Jahr 1934 erreicht mit 15,9 Mio. Nächtigungen. Allein in Tirol wurde ein Rückgang der Übernachtungen von 4,4 Millionen (in den Jahren 1929/1933) auf 500.000 (in den Jahren 1933/38) verzeichnet. Quelle: Wikipedia

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